Vorsicht Cybercrime: KMU stehen häufig im Visier von Angriffen

Okt. 8, 2025

In den vergangenen zwölf Monaten waren 87 % der deutschen Firmen von Angriffen betroffen. Den grössten Schaden richteten laut einer Bitkom-Studie digitale Angriffe an: Sie machen 70 % der Gesamtsumme oder rund 202 Mrd. EUR aus. Ransomware bleibt dabei ein zentrales Problem, im Jahr 2024 wurden 34 % der deutschen Unternehmen Opfer einer virtuellen Geiselnahme, jedes dritte zahlte Lösegeld. Laut der Studie stellten zudem 66 % der Unternehmen fest, dass bei Angriffen vermehrt künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt wurde.

Doch auch traditionelle Methoden sind nach wie vor verbreitet: Mehr als die Hälfte der Firmen berichtet laut der Studie vom Diebstahl von IT- oder TK-Geräten, 41 % von gestohlenen Dokumenten. Selbst analoge Spionage wie Abhören oder Sabotage kommt vor. Die Bedrohung ist existenziell: Zwei Drittel der betroffenen Unternehmen melden den Verlust geschäftskritischer Daten, 59 % sehen ihre Existenz durch Angriffe gefährdet.

Besonders häufig KMU geraten ins Visier, da sie oft über keine eigenen Sicherheitsteams verfügen.

Investitionen in die IT-Sicherheit nehmen zu

Als Reaktion steigen die Investitionen: Unternehmen geben inzwischen im Schnitt 18 % ihres IT-Budgets für Sicherheit aus, doppelt so viel wie 2022. Vier von zehn investieren sogar über 20 %. Weil KMU oft zu den Betroffenen gehören, wird auch die Rolle von Fachhändlern und Systemhäusern grösser. Denn diese sind nicht nur die erste Anlaufstelle vieler KMU in IT- und TK-Fragen, sondern zunehmend auch in Sachen Cybersicherheit.

Auch die Kooperation zwischen Wirtschaft und Staat intensiviert sich. 35 % der Firmen erhielten beispielsweise Hinweise von Behörden zu Angreifern oder Herkunftsländern.

Besonders häufig führen die Spuren nach Russland und China. Auch staatliche Akteure sind zunehmend involviert: 28 % der Angriffe konnten ausländischen Nachrichtendiensten zugeordnet werden, vor einem Jahr betrug die Anzahl noch 20 %.

End-to-End-Security-Lösungen helfen nicht nur gegen Ransomware

KMU-Betriebe, die sich vor Angriffen schützen wollen, setzen mit Vorteil auf End-to-End-Security. Eine bewährte Lösung, wie Bitdefender, wehrt sowohl Ransomware-Attacken als auch andere Cyberangriffe zuverlässig ab, indem sie betrügerische Mails erkennt. Nutzende kommen dadurch gar nicht erst in Kontakt mit den Angreifenden.

Autor

Serge Subits – Gründer und Geschäftsführer der igeeks AG in Zürich

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