Geschäftsleitungsmitglieder beurteilen die Cybersecurity-Situation ihrer Unternehmen in der Regel positiver als die Praktiker an der Front. Diese und weitere aufschlussreiche Erkenntnisse gehen aus einer weltweit durchgeführten Umfrage von Bitdefender hervor.
Führungskräfte schätzen die eigene Security-Lage im Schnitt acht Prozentpunkte optimistischer ein als die IT- und Security-Praktiker derselben Unternehmen. Am grössten ist diese unterschiedliche Wahrnehmung mit 11,9 Prozentpunkten bei der Einschätzung der Vollständigkeit der KI-Sichtbarkeit, wie es im aktuellen «Bitdefender Cybersecurity Assessment 2026» heisst.
Eine weitere Erkenntis der Studie: 56% der Unternehmen beschreiben ihre Compliance-Arbeit als primär Checkbox-getrieben und 62% empfinden sie sogar als «überwältigend». Besorgniserregend ist zudem, dass beinahe die Hälfte (48%) angibt, Sicherheitskontrollen würden regelmässig – zumindest temporär – umgangen, um den Geschäftsbetrieb nicht zu behindern.
Cybersecurity: blinder Fleck bei den Grundlagen
Dass die eingangs erwähnte KI-Sichtbarkeit ein wichtiges Thema ist, zeigt sich unter anderem daran, dass 47,4% der 1’200 befragten Unternehmen keine oder nur teilweise Sicht auf die KI-Tools haben, die ihre Mitarbeitenden nutzen. Nur 51,8% protokollieren sanktionierte und unsanktionierte KI-Nutzung vollständig.
Trotz des aktuellen Fokus auf KI und ihre Sichtbarkeit wird die Bedeutung von KI jedoch in einem wichtigen Punkt überschätzt. Die meistgenutzte Angriffstechnik bei echten Sicherheitsvorfällen ist nämlich «Living off the Land» (LOTL): Dabei werden legitime, bereits vorhandene System-Tools wie PowerShell, WMI oder RDP für Angriffe missbraucht. Die Forschenden von Bitdefender Labs stellten in 84% der umfangreicheren Attacken die Verwendung von LOTL fest. Dennoch wird dieses Vorgehen von nur 20,5% der Befragten als Top-3-Bedrohung eingestuft. Die Aufmerksamkeit liegt stark auf KI-Angriffen (37,5%), während die Methode, die tatsächlich am häufigsten funktioniert, unterschätzt wird.
Bitdefender bietet effiziente End-to-End-Security
Nutzende tun sich mit Cybersecurity-Lösungen häufig schwer. Nur 39% der Befragten bezeichnen ihre EDR/XDR-Lösung als «ausbalanciert und effizient», mit 59% haben mehr als die Hälfte Beschwerden. 40% sagen, der manuelle Aufwand sei hoch oder das Tool könne nicht vollständig implementiert werden. Eine bewährte End-to-End-Security-Lösung wie Bitdefender kann hier Abhilfe schaffen: Installation und Wartung sind einfach und effizient, sodass sich das Tool auch für private Nutzende und KMU-Betriebe eignet. Bitdefender ist zudem nicht nur benutzerfreundlich, sondern auch erschwinglich.