Homeoffice: Schweizer KMUs häufig Opfer von Cyberkriminellen | igeeks AG
Homeoffice: Schweizer KMUs häufig Opfer von Cyberkriminellen

Homeoffice: Schweizer KMUs häufig Opfer von Cyberkriminellen

Die massenhafte Umstellung auf Homeoffice im ersten Halbjahr ist Schweizer KMU-Betrieben relativ reibungslos gelungen. Als Problem hat sich im Corona-Lockdown jedoch vielerorts die Cybersicherheit erwiesen, wie die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zeigen.

Hatten zu Jahresbeginn durchschnittlich gerade mal 10 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden von zuhause gearbeitet, sind es heute 16 Prozent. Während dem Lockdown stieg der Anteil vorübergehend gar auf 38%, heisst es in einer aktuellen Studie des

Marktforschungsinstituts GFS-Zürich. Während die Umstellung auf Homeoffice grundsätzlich ohne grosse Schwierigkeiten vonstatten ging, haben die Cyberrisiken dagegen deutlich zugenommen. Oder noch schlimmer: sie werden von vielen KMUs unterschätzt.

Nicht von ungefähr wurde bereits ein Viertel der Schweizer KMU Opfer eines Angriffes. Von den gut 38'250 betroffenen Unternehmen verzeichnete ca. ein Drittel (12’930) finanzielle Schäden und jedes zehnte einen Reputationsschaden bzw. Verlust von Kundendaten.

Im Rahmen der Studie befragte GFS-Zürich zwischen August und Oktober 2020 im Auftrag von Branchenverbänden, verschiedenen Hochschulen und des Versicherers Mobiliar insgesamt 503 CEOs von KMU-Betrieben in der gesamten Schweiz.

Prävention hat keinen hohen Stellenwert

Viele Betriebe sind sich beim Thema Cyber-Security der Risiken eines möglichen Angriffs kaum bewusst, schreiben die Autoren der Studie. So schätzen nur gerade 11% der teilnehmenden CEOs das Risiko als gross ein, dass ihr Unternehmen durch einen Cyberangriff ausgeschaltet werden könnte. Unterschätzt wird zudem der tiefe Kenntnisstand: nicht einmal die Hälfte (47%) der Befragten CEOs bezeichneten sich in Bezug auf sicherheitsrelevante Themen als «gut informiert».

Vor diesem Hintergrund erstaunt es nicht, dass präventiven Massnahmen keine hohe Bedeutung zugemessen wird. Obschon ein Viertel aller Schweizer KMU bereits Erfahrungen mit Cyberangriffen gemacht hat, hat nur die Hälfte aller Unternehmen einen Notfallplan implementiert, der nötigenfalls die Kontinuität des Betriebes gewährleistet. Mitarbeiterschulungen und Sicherheitskonzepte wurden nur in einem Drittel aller Firmen umgesetzt, so die Studie.

Bitdefender schützt vor Cyberattacken

Wenn weiterreichende Präventionsmassnahmen schon nicht an der Tagesordnung sind, sollten Unternehmen wenigstens eine effiziente Virenschutz-Software einsetzen. Gerade KMU können stark von leistungsfähigen Programmen, wie Bitdefender, profitieren, die sich einfach implementieren und verwalten lassen, aber ein relativ hohes Schutzniveau bieten. So werden beispielsweise verdächtige E-Mails abgefangen und unschädlich gemacht, bevor sie überhaupt die Chance haben, Schaden anzurichten.

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