Umfrage: die Smart-Home-Nutzung in der Schweiz nimmt (leicht) zu | igeeks AG
Umfrage: die Smart-Home-Nutzung in der Schweiz nimmt (leicht) zu

Umfrage: die Smart-Home-Nutzung in der Schweiz nimmt (leicht) zu

Smart Home-Technologien werden in der Schweiz immer beliebter. Gemäss einer aktuellen Studie nutzen bereits drei von zehn der befragten Mietenden und Hauseigentümer ein Smart Home-Gerät. Dies nicht von ungefähr, denn die neuen, technischen Möglichkeiten bieten viel Komfort. Vergessen geht allerdings oft der Sicherheitsaspekt.

Der Badezimmerspiegel, der morgens das Lieblingslied abspielt oder die Waschmaschine, die sich über das Mobiltelefon steuern lässt – die Vernetzung von Geräten und die Bedienung via Sprache oder App kann die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden steigern. Gemäss einer Umfrage der Handwerkerplattform Ofri nutzen aktuell rund drei von zehn Schweizerinnen und Schweizern (32,5%) zuhause ein Smart-Home-Gerät. Dies entspricht einer Zunahme von 10,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Die beliebtesten Smart-Home-Geräte sind vernetzte Beleuchtungssysteme, Musikanlagen und Fernseher. Kaum verbreitet sind dagegen Geschirrspüler, Rauchmelder, Backofen und Waschmaschinen.

Technisch komplex

Zwar haben 69,3 Prozent der befragten Personen bereits vom Thema Smart Home gehört – 12,3 Prozent mehr, als noch vor einem Jahr. Dennoch verbreitet sich das Smart Home in der Schweiz eher zögerlich. Wie die Umfrage ergeben hat, plant nur jeder Zehnte in den kommenden zwölf Monaten die Anschaffung eines entsprechenden Gerätes. Grundsätzlich scheinen Eigenheim-Besitzer affiner für das Thema zu sein: so ist bei 77,6 Prozent das Thema bekannt, während es unter Mietenden nur 60,8 Prozent sind.

Als Hauptgründe für die Zurückhaltung nannten die Teilnehmenden das Mietwohnverhältnis, die Umbaukosten sowie den fehlenden Nutzen. Zudem finden 16,2 Prozent das Thema technisch zu komplex.

Vernachlässigte Sicherheitsaspekte

Smart Home-Technologien vereinfachen zwar den Alltag, bringen jedoch auch Risiken mit sich. So legen Tests regelmässig Sicherheitslücken von Smart Home-Anwendungen aller Art offen. Nutzer, die sich die Anschaffung von Smart Home-Geräten überlegen, sollten sich deshalb zuerst gründlich über mögliche Risiken informieren.

Einmal installiert, empfiehlt es sich zudem, bei Smart Home-Geräten in punkto Sicherheit ähnliche Vorsicht walten zu lassen, wie bei Computern und Smartphones. Das heisst: Firmware-Updates sollten regelmässig installiert, Login-Daten nicht geteilt und – wo immer möglich – 2-Faktor-Authentifizierung genutzt werden.

An der Ofri-Umfrage nahmen insgesamt 339 Personen teil, darunter 51 Prozent Eigenheim-Besitzer und 49 Prozent Mietende.