Neun von zehn Unternehmen waren im vergangenen Jahr mit einer Sicherheitsverletzung konfrontiert. Dennoch sind die meisten IT-Verantwortlichen überzeugt von der Effektivität der eigenen Cyberabwehr, wie Forscher festgestellt haben.
Gemäss einer Umfrage des CMS-Dienstleisters Storyblok unter 300 IT- und Sicherheitsentscheidern aus der ganzen Welt, erlitten 90 % der Unternehmen im letzten Jahr mindestens eine Sicherheitsverletzung. Gut ein Drittel (32 %) hatte monatlich mit einem Sicherheitsvorfall zu kämpfen, während sich der Anteil der Unternehmen die jede Woche betroffen waren, auf 17 % beläuft.
Bemerkenswert ist auch ein weiterer Befund der Studie: Obschon nur ein Zehntel aller befragten Unternehmen nach eigenen Angaben ohne sicherheitsrelevanten Zwischenfall durch das Jahr kam, stufen 76 % der Befragten die eigene IT-Sicherheit als überdurchschnittlich ein.
Nicht von ungefähr mahnt Dominik Angerer, CEO und Mitgründer von Storyblok, Unternehmen deshalb zur Vorsicht: „Die befragten Betriebe schätzen ihre Sicherheitsmassnahmen als überdurchschnittlich ein – zugleich rapportierten jedoch 90 % mindestens eine Attacke im Vorjahr. Dieses Ungleichgewicht zeigt, welches Risiko blindes Vertrauen mit sich bringt.“ Firmen sollten Aktualisierungen und Optimierungen ihrer technologischen Basis daher als essenzielle Managementaufgabe begreifen.
KI-Risiken rücken in den Fokus
Als Haupthindernisse für optimierte IT-Schutzmassnahmen identifizieren 50 % der Befragten den herrschenden Mangel an Experten, dicht gefolgt von veralteten Systemen (46 %), rechtlicher Unsicherheit (45 %) sowie knappen Budgets (42 %). Mit Sorge blicken die Studienteilnehmer auf KI-basierte Cyberangriffe: 59 % sehen in bösartigen KI-Tools die grösste Gefahr. Daher planen 65 % eine Erweiterung ihrer Überwachungs- und Analysefunktionen.
Auch beim Thema Web-Sicherheit zeigen sich Mängel: Bloss 49 % sehen sich hier optimal aufgestellt, während 39 % negative Folgen für ihre Content-Strategie durch Sicherheitslücken beklagen. Kommende Budgets werden primär für Verschlüsselung und Datenschutz (62 %), Authentifizierungsverfahren (56 %) sowie KI-basierte Schutzprogramme (51 %) aufgewendet.
Generelle Gefahrenquellen sind primär Hackerattacken und Schadsoftware (54 %), menschliche Fehler (47 %) und neue KI-Gefahren (45 %). Mit Fokus auf die nächsten drei bis fünf Jahre werden der KI-Einsatz (55 %), komplexe Cloud-Infrastrukturen (49 %) sowie wachsende Compliance-Vorgaben (45 %) als massgebliche Aufgaben gesehen.
End-to-End-Security stärkt die Cyberabwehr
Wenn limitierte Budgets keine umfassenden Investitionen in die IT-Sicherheit zulassen, ist eine effektive End-to-End-Security-Lösung ein nützliches Tool, um Cyberrisiken zu minimieren. Erhältlich sowohl für Private als auch für Unternehmen optimiert beispielsweise eine Lösung wie Bitdefender
die Sicherheit von Geräten und Systemen zuverlässig, benutzerfreundlich und zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.