Als Absender-Angaben würden Namen und E-Mail-Adressen der Schweizerischen Bundesbahnen missbraucht, so die SBB weiter. Die Mails stammen jedoch in Wirklichkeit von Betrügern, die den Absender gefälscht haben. In der Tat sehen die betrügerischen E-Mails «normalen» Nachrichten der SBB nicht nur betreffend Absender, sondern auch hinsichtlich Gestaltung täuschend ähnlich.
https://twitter.com/GovCERT_CH/status/1047828900120809475
Die Zürcher Kantonspolizei ist aktuell ebenfalls mit Spam-Mails konfrontiert, die in ihrem Namen verschickt werden. Im Gegensatz zur SBB ist die Absicht der Absender hier jedoch unklar. In den gefälschten Nachrichten heisst es lediglich, die Webseite des Empfängers enthalte rechtswidrige Inhalte, weshalb sich dieser «bekannt machen» müsse.
https://twitter.com/KapoZuerich/status/1047814097071296513
Dass betrügerische E-Mails oder Spam-Mails im Namen von an sich vertrauenswürdigen Unternehmen oder Behörden verschickt werden, ist nicht neu. So waren Kantonspolizeien bereits des Öfteren Ziel derartiger Aktivitäten. Im März dieses Jahres wurden beispielsweise im Namen verschiedener, kantonaler Polizeieinheiten gefälschte E-Mails verschickt. Einige davon hatten ‑ wie im aktuellen SBB-Fall ‑ zum Ziel, die Computer der Empfänger über ein angehängtes Word-Dokument mit dem Trojaner «Retefe» zu infizieren.
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